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Pluto News aus dem Himmel: Frauchens Phantomschmerz

12. Januar 2012

Hi Freunde,

euer lieber Pluto hat sich heute mal wieder einen Platz an den himmlischen Tastaturen sichern können. Es ist auch höchste Zeit, denn so langsam habe ich den Eindruck, dass mein früheres Frauchen (fF) am Rad dreht. Meiner Meinung nach leidet sie unter PPs, also Pluto-Phantomschmerz.

Jedes Mal, wenn sie ein Schlappohr sieht, das mir auch nur ganz entfernt ähnelt, bekommt sie diesen versonnenen Gesichtsausdruck und ich höre die Worte „fast wie mein kleiner Pluterich“.

Nun, natürlich ist es wie beim Highlander – es kann nur einen Pluto geben. Aber die Kollegen, über die sie das sagt, sind natürlich wirklich sehr niedlich, um nicht zu sagen „plutesk“. Einer, mit dem ich mir gerne mal zu Lebzeiten eine kräftige Rinderbrühe hinter die Binde gekippt hätte, wäre beispielsweise der süße Bob. Der kommt aus Malta und könnte glatt mein Bruder sein, seufz. Na ja, mal sehen, wie lange Frauchen und Herrchen ihre „wir haben doch schon drei, das Sofa ist besetzt“-Attitüde aufrechterhalten können. Habe Bob natürlich bereits einige Tricks eingeflüstert, wie der die beiden um seine Pfote wickeln kann ;-)
So, heute steht ein rabiater Rauhhaardackel hinter mir und will nach Hause mailen. Da mache ich besser mal Platz!

Bis bald
Euer Pluto

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Pluto News aus dem Hundehimmel: Roxanne

5. Januar 2012

Liebe Freunde,

Ihr denkt jetzt vielleicht: „Höchste Zeit, dass der alte Sack mal wieder schreibt“. Den „alten Sack“ verbitte ich mir natürlich. Denn wie jedermann weiß, wird der Hund von Welt eben nicht älter, sondern reifer und edler. Dafür bin ich ja schließlich das beste Beispiel. Und da es hier oben eben etwas gemächlicher zugeht (Harfe spielen, Hosiannah singen, auf der Wolke rumhängen, sich über die prolligen Hundenachbarn von Wolke 10 ärgern und meine Hundedamen becircen) vergeht eben auch die Zeit etwas langsamer.

Da habe ich doch glatt drei Monate lang vergessen, dass es mal wieder Zeit für die aktuellste Ausgabe der Pluto News ist. Aus meinem Schlummer wurde ich übrigens von Frauchens spitzem Schrei: „Ist die süüüüüß. Sieht ja fast so aus wie mein kleiner Pluto“. So süß wie ich? Das kann ja wohl gar nicht sein. Als ich mich dann in die Gedanken meines FRauchens einloggte, sah ich, dass sie dieses Lob auf eine junge Hundedame im Elsass bezog. Und Potzblitz – die war wirklich süß. Und hatte, um es mit den Worten meines Frauchens zu sagen, einen richtig plutesken Blick. Nun, der Kleinen ist es in ihrem Leben bislang nicht gut gegangen. Und ich musste schon per Telepathie veranlassen, dass Frauchens Autoschlüssel auf geheimnisvolle Art und WEise verschwindet. Sonst hätte die sich glatt ins Auto gesetzt und hätte die kleine Maus abgeholt. Was von so was kommt, sieht man ja an der kleinen Rouky-Ratte, die damals auf sehr ähnlichem Weg zu uns gekommen ist. Ich habe Frauchen also erst mal eingeflüstert, sie solle cool bleiben.

Ob das anhält, weiß ich natürlich nicht…. ach ja, die süße Hündin heißt Roxanne (was für ein toller Name!) und wird über den Tierschutzverein Sansfrontieres vermittelt. Vielleicht habt Ihr ja Bekannte, die sich für die kleine Maus begeistern können?

So, hinter mir steht ein wütender WEimeraner und will auch an die himmlischen Tasten. Mehr bald von Eurem
Pluto

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Pluto News von ganz oben: Himmlisches Kichern

9. September 2011

Hi Fans,

die Sommerpause ist vorbei, Zeit für die neue Ausgabe der Pluto News. Euer Lieblings-Sabueso Pluto berichtet mal wieder live aus den himmlischen Sphären.

Neine Kollegen unten auf der Erde laufen jetzt wieder durch herbstliche Wälder um sich an den vielen tollen Gerüchen zu erfreuen, die jetzt in der Luft liegen. An was ich mich besonders gerne erinnere ist, wenn das Laub um meine kleinen zierlichen Pfötchen geraschelt ist.

Der Herr von und zu Roukelmeyer indes hat ja nur gaaaanz kleine Minipfötchen. Da ist nicht viel drin mit mächtigem Geraschele. Eher ein Raschelchen, würde ich sagen. Harf harf. Und das ist nicht der einzige Grund, warum der kleine Pimpf mir in diesen Tagen viel Freude macht: Herrchen hat nämlich gestern beim morgendlichen Gassigang mindestens 4 Mal gesagt, Rouky solle mal „endlich hinne“ machen und nicht an jedem Grashalm stehenbleiben. Hi hi, hätte ich noch Schenkel, würde ich mir da jetzt direkt kräftig draufhauen.

Schadenfroh bin ich natürlich keeeeeein bisschen, das soll hier nur mal erwähnt werden. Als Angehöriger einer solch edlen und besonderen Hunderasse wie dem Sabueso Espanol stehe ich doch über solchen Dingen!

Und so ein bisschen gerecht muss es in der Welt ja schließlich auch zugehen: Dafür darf der Miniknilch sich von Frauchen bekochen lassen – gestern gab es lecker Reis mit ein bisschen Butter und dazu ein paar deliziöse Bröckchen Rindfleisch. Mjam, da läuft mir ja in meinem virtuellen Schnäuzchen glatt das Wasser zusammen.

Na ja, dafür hat er nicht so charmante Gesellschaft wie ich: Meine beiden süßen Pudeldamen erfreuen mich mit ihrem Esprit und ihrem Charme. Und der Roukelmeyer muss sich von Alice unterbuttern und von ihr anknurren lassen. Es gibt also doch auch noch ein bisschen Gerechtigkeit auf Erden.
Apropos Gerechtigkeit: Wenn ich mir ansehe, was so manche Politiker da derzeit anstellen, wird mir ganz schwummerig. Da bereue ich noch heute, dass ich nicht meine Plutonische Einheitspartei ins Leben gerufen habe. Motto: Knochen für alle!
So, hinter mir steht ein mächtiger Molosser und verlangt, jetzt auch endlich mal an die himmlische Tastatur zu dürfen. Mehr Pluto News gibt’s dann in Bälde!

Bis die Tage
Euer Pluto

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Pluto News von Wolke 11a: Von Hunden, Katzen und Menschen

15. Juli 2011

Hi Fans,

gestern ging es hier mächtig rund. Statt des üblichen friedlichen Harfespielens und auf der Wolke hocken, war lautes Miauen und Bellen zu hören. Der Grund: Irgendein himmlischer Hornochse hatte die Tür zum Katzenhimmel aufgelassen und da der Ausspruch „Wie Hund und Katze“ ja nicht von ungefähr kommt, war der Ärger vorprogrammiert. Nun, ein paar Kollegen haben die Situation dann doch noch in den Griff bekommen. Von unserem obersten Chef gab es dann indes auch ein paar klare Wortem wie Ihr Euch sicher denken könnt.

Nun, da ich mich an derlei Gemenge nicht beteilige – wir Sabuesos stehen doch über den Dingen – habe ich das Ganze aus der Entfernung betrachtet und mir so meine Gedanken gemacht. Es ist ja nicht nur so, dass Hund und Katze sich manchmal nicht vertragen – gleiches gilt ja auch für ihre Dosenöffner. Denn es gibt nun mal Hunde- und Katzenmenschen. Und die sind oft grundverschieden. Hier ein paar Anhaltspunkte, wie man rausfindet, um welchen Typ es sich handelt:

Katzenmenschen:
Haben Kratzer an den Armen
Kaufen gerne minikleine Futterdöschen mit ästhetischer Aufmachung
Haben allerlei schicke Accessoires für ihre Stubentiger

Hundemenschen:
Haben IMMER Leckerchen in der Tasche
Haben Autos, die immer so ein bisschen nach nassem Fell müffeln
Haben gute Abwehrkräfte, da sie ja bei Wind und Wetter rausmüssen
Haben stundenlangen Gesprächsstoff, wenn sie Gleichgesinnte treffen
Unterhalten sich über die Verdauung ihrer liebsten Vierbeiner, ohne das jemals seltsam zu finden
Sind einfach cool ;-)

Jetzt bitte nicht darüber beklagen, dass ich mehr über Hunde- als über Katzenmenschen geschrieben habe – ich gebe ja ganz offen zu, dass ich voreingenommen bin!
So Freunde, ich lege mich jetzt gleich noch ein Viertelstündchen auf mein virtuelles Schlappöhrchen um mich von der Hektik der vergangenen Nacht zu erholen. Aber keine Bange: Bald gibt’s wieder News von eurem Pluto.

Euer Lieblings Sabueso Espanol
Pluto

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Sabueso Solidarität mit den Kollegen

23. Juni 2011

Hallo Fans,

heute ist in vielen Teilen Deutschlands ja Feiertag, das heißt, die Menschen können sich die Zehen kraulen, sich die Wampe vollschlagen und Zeit vor dem eckigen Ding verbringen, das allerlei seltsame Geräusche und Flimmereien ausstrahlt. Dabei gäbe es doch so viel Sinnvolleres zu tun: Beispielsweise ein leckeres Mahl für die geliebten Vierbeiner zubereiten, den Hündchen die zarten Zehen kraulen und statt als Couchpotato in der Gegend rumzuuhlen raus in die Natur – natürlich in Begleitung meiner Kollegen. Also, weisse Bescheid, Schätzelein!

So genug mit der Sabueso Gardinenpredigt des heutigen Tages. Doch einen Tipp möchte ich doch noch loswerden: Ich habe heute durch den Flurfunk gehört, dass ein ganz unwiderstehlicher Basset in einem Tierheim in Kroatien hockt. Der Arme Kerl ist frisch operiert und braucht jetzt viel TLC (Tender Loving Care). Also: Wer möchte sich als Pfötchenkrauler, Zuneigungsgeber und Futterzubereiter verdient machen? Dafür jede Menge Basset-Charme bekommen? Nicht zögern, machen, sage ich da nur!!!! Den guten Jungen findet Ihr bei der Initiative Basset in Not unter www.wild-viking-hounds.de/rueden.htm. Er heißt übrigens Pluton – und das ist ja schon mal ein Hinweis auf edles Wesen, wunderschöne Optik und ein groooooooßes Herz. Mein Ex-Frauchen würde jetzt sagen: ….nicht den grooooßen Appetit und die dicken Pfötchen vergessen! Pfffff …..Menschen halt!!!
So, hinter mir steht eine bezaubernde Beauceron-Dame und ganz Kavalier lasse ich sie jetzt natürlich gleich an die Tasten.

Bis die Tage
Euer Lieblings Sabueso Pluto

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Pluto News from heaven: 1 Jahr auf Wolke 11 a

19. Juni 2011

Hi Fans,

wenn man es kalendarisch sieht, bin ich seit gestern schon ein Jahr lang hier auf Wolke 11a. Wenn man vom Wochentag ausgeht, war es bereits am vergangenen Freitag, dass ich in den himmlischen Gefilden angekommen bin. Klar, dass mein Ex-Frauchen an diesen Tagen sehr traurig war – schließlich war ich ja ihr „süßer kleiner Pluterich“. Stimmt ja auch, außer vielleicht das „klein“.

Habe meinem Frauchen per Plutopathie gesagt, dass sie doch mal ganz geschmeidig bleiben soll. Schließlich geht es mir hier oben ja nicht schlecht. Meine charmanten Wolkengenossinen, die beiden reizenden Pudeldamen, sind allerliebst und ich genieße ihre Gesellschaft. Was ich indes vermisse, sind Frauchens PkE (PfotenkraulEinheiten) und die selbst gekochten Leckereien. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich ein wenig eifersüchtig war, als sie gestern für meine Ex-Mitbewohner Käseomelett gemacht hat. Mjam, das wäre doch mal ne schöne Abwechslung von Nektar und Ambrosia ….

Was ich eigentlich sagen wollte: Ich konnte es einfach nicht mit ansehen wie Frauchen (das alte Weichei) gestern und vorgestern gelitten hat. Also habe ich ihr heute „ganz zufällig“ einen ganz goldigen Hundemann „in den Weg geworfen“, der eine gewisse Ähnlichkeit mit mir hat. Und wie ich mein Frauchen so kenne, ist sie darauf abgefahren wie die Biene auf den Nektar. Als dann der nette Herr, der den wunderbaren Wulli an der Leine hatte, meinte, dass der Kollege noch zu haben sei, ist ihr Blick dann endgültig ins Sentimentale abgeglitten. Na ja, von Wullis Optik her könnten da durchaus einige der edlen Pluterich-Gene drinsein. Auch sein Verhalten – willensstark, unwiderstehlich und charmant – passt durchaus zu meinen Eigenschaften. Na ja, mal schauen, wie die ganze Sache weiter geht. Ich halte Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden.

Gerade steht leider ein rücksichtsloser Rottweiler hinter mir, der auch nach Hause funken will – daher verabschiedet sich für heute

Euer Lieblings-Sabueso Pluto

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Sabueso Espanol: Himmlische Hunderasse für Individualisten

9. Juni 2011

Hi Fans,

ich erinnere mich noch an den ersten Tag, als ich bei meinem Frauchen einzog. Der nette Herr vom Tierschutzverein schaute sich ihre Wohnung an um zu checken, ob ich da auch genug Platz und gute Bedingungen vorfinde. Klar stand da schon ein fürstliches Körbchen und ein sonniges Hundesofa für mich auf dem Balkon bereit, daher durfte ich dann bleiben. Wie würde es denn werden, wenn ein stolzer Sabueso Espanol bei Frauchen einzieht? Sie mit viel Charme um seine kleine, wohlgestalte Pfote wickelt und sich als echtes „Büroschweinchen“ (ihre Worte!) erweist? Von der Brötchenfrau jeden Tag mit lecker Leberwurstbrötchen versorgt wird? Und ab und an auch mal ein Flachrennen quer durch die Wohnung veranstaltet?
Nun: Frauchen fand es klasse. Obwohl sie für mich allerlei befremdliche Spitznamen wie „Plutolinchen“, „Pluterich“ oder (grumpfel) „Panzerkreuzer Plutemkin“ erfunden hat. Ja ja, kommt sicher daher, dass ich so charakterstark und unabhängig war. Aber vielleicht hat mich mein Frauchen ja gerade deshalb so lieb gehabt. Heute schaut sie sich gerne Bilder von Sabueso Espanol Welpen an, und bekommt einen ganz wehmütigen Blick, wenn sie die kleinen tapsigen Pfötchen und die bernsteinfarbenen Augen der Kleinen sieht. Es könnten ja schließlich kleine Pluteriche sein, die ich mit einer der vielen charmanten Hundedamen, die meinem Charme erlagen, gezeugt habe. Nun ja.

Heute liegt auf meinem Platz der kleine „Roukelmeister“. Grumpfel. Der kleine hyperaktive Mann spielt halt gerne erste Geige und muss dann natürlich auch auf dem Königsplatz – also meinem alten Platz – liegen. Aber mal ganz ehrlich: Hättet Ihr was anderes von dem größenwahnsinnigen Wicht erwartet?

Wenn Ihr indes darüber nachdenkt, einem goldigen und charakterstarken Sabueso Espanol einen Platz auf dem Sofa anzubieten – es lohnt sich wirklich – schaut einfach mal bei diesem Beitrag auf dem Pluto Blog vorbei.

So, hinter mir steht ein penetranter Pudel, der nach Hause mailen will. Daher sage ich für heute
Ciao
Euer Lieblings Sabueso Espanol Pluto

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Plutos himmlische News: Wahnsinn auf Erden

29. Mai 2011

Hallo Fans,

ich weiß, ich weiß, ich weiß – viel zu lange schon habe ich Euch meine hochphilosphischen Betrachtungen vorenthalten. Die Erklärung dafür: Wir waren im Menschenhimmel und mussten dort diejenigen bespaßen, die früher einen Hund hatten und sich jetzt nach hündischer Gesellschaft sehnen. Und da es im Menschenhimmel kein Internet gibt – die Menschen machen ja nur kompletten Unsinn mit dem Kram – war ich erst mal in der Versenkung, oder sollte ich sagen „Erhebung“, da ich ja nicht im Reiche meines Namensvetters weile, sondern in höheren Sphären?

Wir Hunde gehen viel verantwortungsvoller mit dem um, was die Menschen so sochell midia oder so ähnlich nennen. Ihr wisst schon: Fehsbuck, Twittah und Blocks, oder wie das Zeug heißt. Wir Hunde nutzen das Internet eben nicht nur dazu, uns über die Ausstattung gewisser Körperpartien zu unterhalten oder Schabernack zu treiben, no Ma’am und Sir!

Stattdessen widmen wir uns philosphischen Fragen: Was war zuerst da – der leckere Knochen oder das Schweinchen, das diesen in Selbstaufopferung liefert? Wer hat wen domestiziert – der Mensch den Hund oder war es eher umgekehrt? Wenn ich so an meine alte Familie denke, folge ich eher der Annahme, dass der Hund den Menschen „abgerichtet“ hat. Mein Frauchen zumindest hatte ich um meine kleine, wohlgestalte Pfote gewickelt. Und das ganz getreu dem ökonomischen Prinzip: Minimaler Input mit maximalem Output.

Da sollten doch auch mal die menschlichen Politiker dran denken. Und nicht irgendwelche mit sinnlosem Kram bedruckte Papierscheinchen in Massen herstellen und darauf vertrauen, dass die Menschen nicht erkennen, dass das Zeug im Grunde genommen nichts wert ist. Aber dazu hatte ich ja bereits in meiner Krötenlehre Stellung bezogen. Wir Hunde sind da doch erheblich cleverer: Frei nach dem mittelalterlichen Motto: Ein Knochen ist ein Knochen ist ein Knochen. Da gibt es nichts zu deuten, glasklarer Wert für glasklare Gegenleistung. Süß gucken, ein wenig traurig vielleicht und ein leicht schiefgelegter Kopf und schon fallen die Leckerchen wie im Schlaraffenland vor das zierliche Näschen ;-)

Na ja, aber bei den Menschen ist es halt so, dass die fest an ihre Papierfetzen glauben, auch wenn man die nicht essen kann. Kein Hund wäre so blöd, das muss ich an dieser Stelle einfach mal festhalten. Eine Steigerung sind ja die, die ein Stück Plastik haben und denken, dass ihnen damit die Welt gehört. Dabei merken sie gar nicht, dass ihre persönliche Knochenreserve nicht mehr ausreicht, um ihre Ausgaben zu decken. Pah, Menschen, sage ich da nur! Nun ja, es steht schon wieder ein drängeliger Drahthaarterrier hinter mit und will unbedingt das Terminal benutzen.

Daher sage ich für heute: Bleibt frisch, Freunde, Euer Pluto meldet sich bald wieder, versprochen.

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Plutos News von ganz oben: Ein kleiner Sabueso Espanol erzählt

9. März 2011

Hi Fans,

wie die Zeit vergeht – erst kürzlich habe ich mich in die Gehirnwindungen meines Frauchens eingeloggt und darin gelesen, dass sie mich als „faulen kleinen Kerl“ bezeichnet, der die Tastatur nur noch selten rauchen lässt. MOMENT mal, habe ich mir gedacht. Schließlich geht es hier oben etwas gemächlicher zu als dort unten, wir nehmen uns vieeel mehr Zeit für die Dinge. Ist das etwa schlimm? Finde ich nicht. Muss allerdings sagen, dass ich neulich schon innerlich gegrinst habe, als Herrchen zum kleinen Roukel-Tyrannen gesagt hat, er solle mal „hinne“ machen. Ein Ausdruck, der einst für mich reserviert war und mich nicht wirklich beglückt hat. Ach – wo war ich denn schon wieder? Manchmal verliere ich einfach den Faden. Nun, habe in den vergangenen Tagen öfters mal mit der himmlischen Spezialbrille ins Rheinland geschaut und dort allerlei Merkwürdiges gesehen.

Leute, die doofe Clownskostüme trugen, als Scheich, Cowboy oder Indianer bekleidet durch die Straßen liefen und dabei jede Menge menschliches Ambrosia mit hoher Umdrehungszahl zu sich nahmen. Sogar Frauchen, die alte Karnevalsskeptikerin, hat sich als kanadische Holzfällerin verkleidet. Haben wir hier oben gelacht ;-) )

Gestern hat mein altes Herrchen Bilder von Sabueso Espanol-Welpen im Internet gefunden. Und – dreimal dürft Ihr raten – einer davon war mir doch sehr ähnlich. Sehr hübsch, hinreißende lange Öhrchen, einen unwiderstehlichen Blick und ein edles Antlitz – mir wie aus dem Gesicht geschnitten. Ich sehe ja schon, dass dort irgendwann mal ein kleiner Mini-Sabueso auf dem Sofa hockt.
Bis die Tage
Euer Lieblings Sabueso Espanol Pluto

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Ein Sabueso im Himmel: Neues von Wolke 11a

28. Januar 2011

Liebe Fans,

das Wochenende ist fast da – ja, auch hier oben gibt es so was – und ich kann mich ein wenig von der anstrengenden Woche erholen. Hatte diese Woche Ambrosia-Dienst und musste jedem im Quadranten 1plus seine Ration austeilen. Hier oben wird immer nach Hunderasse eingeteilt, und da es nur wenige Sabueso Espanol gibt, müssen die vorhandenen eben kräftig rotieren. Da haben es Schäferhunde und Jack Russell Terrier schon leichter, die rücken immer mit einer riesigen Meute an und sind dann Ruckzuck fertig, während unsereiner dann schon ganz schön in Wallung gerät – Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele Hundekollegen hier oben auf den Wolken sitzen.

Meine Güte, welche Tischmanieren doch so manche meiner Artgenossen haben! Unglaublich. Besonders der fiese Schäferhund von Wolke 13c, über den ich bereits in einem vorherigen Beitrag berichtet habe, ist nicht unbedingt ein Meister in Sachen Stil und Etikette. Aber der spricht ja auch ganz seltsam, statt „Wau“ sagt der so was, was sich wie „Boah“ anhört. Fehlt nur noch das „ey“.

Da lobe ich mir doch meine beiden Mitbewohnerinnen, die ganz zierlich und ohne hörbare Schmatzgeräusche ihr Ambrosia verzehren.

Habe neulich gehört, wie mein Frauchen sich lobend über den Bloodhound ausgelassen hat. Na ja, die Kollegen gehören zu meiner erweiterten Sabueso-Familie, deshalb kann ich das schon verstehen. Unwiderstehlicher Blick, wunderschöne lange Ohren und ein stoisches Wesen – könnte glatt eine Beschreibung des Sabueso sein, in diesem Falle aber eben des Bloodhound. Und ein „Geläut“, das dem des Sabueso in kaum etwas nachsteht. Natürlich ist das Sabueso-Geläut noch einen Tick melodischer! Daher kann ich gar nicht verstehen, warum Frauchen immer so gequält geschaut hat, wenn ich beim Sonntagmorgen-Spaziergang um halb acht mein liebliches Stimmchen läuten ließ. Sie hat dann immer solche Sachen gezischt wie „Pluto, die Leute schlafen noch!“. Aber hat mich das beeindruckt? No, Ma’am. Natürlich nicht. Was juckt’s den spanischen Sabueso, wenn der Nachbar sich an ihm stört? Selbst schuld, wenn die ein Gehör haben, das nicht auf den Klang unserer wunderschönen Stimmen eingestellt hat. Oder hat sich etwa schon mal jemand darüber beschwert, wenn mein Landsmann Placido Domingo seine Stimme erschallen lässt? Im Gegenteil, der kriegt dafür noch mächtig Kohle und die Menschen lieben ihn. Muss mal mit dem himmlischen Konzertmeister hier oben reden, ob wir nicht mal einen Chor zusammenstellen können. Harfenspieler gibt’s hier ja zuhauf, die können uns dann begleiten. Was wir dann singen werden? Keine Frage: Die himmlische Version meines Lieblingslieds „Who let the Dogs out“ natürlich!

So, hinter mir drängelt mal wieder ein Kollege, der auch gerne an die virtuellen Tasten möchte. Heute ist es ein dicker Dackel, der keine besonders ausgeprägte Geduld hat. Ich sage immer zu ihm „Chill it. Wir haben hier oben doch jede Menge Zeit“. Doch der „Wiener Dog“ will das einfach nicht verstehen, seufz. Na ja, ich begebe mich so bald wie möglich wieder ans Werk, bis dann
Euer Lieblings-Sabueso Pluto

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