Hallo Fans,
wie ihr ja wisst, gehöre ich zu der uralten und äußerst edlen Rasse der Sabueso Espanol. Uns zu eigen ist ein melodisches, tiefes ‘Geläut’, jawoll, meine Damen und Herren, so nennt man das, was bei anderen so ordinär als ‘Bellen’ bezeichnet wird. Ich kann gar nicht verstehen, warum Frauchen schnell so gequält schaut, wenn ich abends um zehn mal eine Runde ‘läute’. Na ja, das wird wohl daran liegen, dass der kleine Rouky-Giftpilz dann immer mitläuten will. Ist aber nix, denn der läutet ja nicht, der kläfft. Ist ja auch kein Sabueso, sondern ein Jack Dackel.
Ach ja, was wollte ich eigentlich sagen? Dass wir ein ganz tolles kleines Hundevölkchen sind, wissen leider noch nicht alle Menschen. Wir sind wesensstark – mit Sturheit hat das nichts zu tun, wir haben eben unsere Prinzipien. Wer einen Stöckchenholer und ‘mach mal Männchen’-Hund sucht, sollte sich besser nach einem anderen Hauskameraden umschauen. Dazu ruhen wir in uns selbst, lassen uns möglichst nicht stressen und sind die großen Stoiker im Hundereich.
Leider leben viele meiner Kameraden in Spanien unter Bedingungen, die man auch mit der größten Gelassenheit nicht ertragen kann. Also, liebe Freunde: Jeder Sabueso im Tierheim sollte ein warmes und weiches Körbchen, einen freundlichen Dosenöffner und viel Liebe und Verständnis bekommen. Schaut mal bei den Seiten der spanischen Tierheime, die hier in meinem Blog verzeichnet sind, nach – da findet Ihr so manches ‘Schlappohr’, das gerne die Couch mit Euch teilen möchte. Allerdings müsst Ihr Euch an den Gedanken gewöhnen, dass Ihr schon bald diejenigen sein könntet, denen von meinen Kollegen ein Platz auf ihrem Sofa gewährt wird.
Bis die Tage
Euer Lieblings Sabueso Espanol
Pluto
