Hallo Fans,
da habe ich doch was in der Zeitung gelesen, was mich schier von meinen kleinen, zierlichen Pfötchen gehauen hat. So ein österreichischer Bank-Fuzzi bekommt eine Abfindung von schlaffen 4,5 Millionen Euro. Und für was? Nun, sagen wir es mal so: Dem Geldinstut, in dem er tätig war, geht es heute nicht unbedingt besser als vor der Zeit, als er dort angefangen hatte. Und dafür kriegt der so viel Kohle! Das wäre ja gerade so, als wenn ein edler Sabueso einen Hasen jagt, den nicht erwischt und dafür einen wildgewordenen Keiler auf seinen Jäger hetzt. Und dafür als Belohnung Knochen, Kekse und andere Leckereien zu Hauf bekommt. Von den rosagefärbten Pudeldamen, die ihm dann die Pfötchen massieren, ganz zu schweigten. Wie würde das in der Realität aussehen? *Paff*, der Sabueso bekäme einen tüchtigen Tritt in den Allerwertesten, der Jäger würde ihn erst mal auf eine Diät von schimmlig Brot und Wasser setzen. Banker müsste man halt sein.
Doch offen gesagt: Die Leute sind ja auch manchmal schon ein bisschen leichtgläubig. Wer in der Tag davon ausgeht, dass buntbedruckte Papierscheinchen der Weg zum Glück sind, hat doch schon gewaltig eins an der Waffel.
Und was macht die Kanzlerin? Nix. Das heißt, würde sie nix machen, wäre das vielleicht nicht so schlimm. Das Problem ist eher das, was sie macht. Okay, das ist vielleicht für einen trüben Samstagnachmittag ein wenig arg philosophisch. Kurzum: Ich werde meine Pläne zur Plutonischen Einheitspartei wieder aus der Kiste holen, schon mal Wahlkampfmaterial erstellen und die Herrschaft über Mensch Hund und Kröte an mich reißen. Ich halte Euch auf dem Laufenden!
Euer Commandante ‘El Grande’ Pluto
